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 Falls Sie einen (großen) Planungsauftrag erteilen möchten, hier vorab zur Info - falls Sie Zeit und Muße haben - Wichtiges zum Lesen:






 

Hinweispflichten des Hauptplaners (Architekt, Hochbau) gegenüber dem Bauherren

bei der Beauftragung von Grundlagenermittlungs-/ Entwurfs-/ Kosten-/ Genehmigungs-/ Ausführungs- Planungen

sowie von Leistungen zur Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und Überwachung von Bauleistungen,

zur sorgfältigen Kenntnisnahme und Akzeptanz durch den Bauherren/Auftraggeber,

allgemein UND als Bestandteil/Anhang des Planungsvertrages vom xx.xx.xxxx

 

 

 

 

 

Die Bauherrschaften haben nach geltendem Gesetz eine Mitwirkungspflicht zum Gelingen ihres Bauvorhabens!

Es gilt ebenso die gesetzliche Schadensminderungspflicht - Jeder verhält sich so, dass das Gelingen des Bauvorhabens Priorität hat - Zusammenwirken statt Streit.

 

Bauherren-Haftpflichtversicherung

Wie es die Bezeichnung sagt, ist diese obligatorisch und ohne weitere Aufforderung vom Bauherren rechtzeitig abzuschließen.

Der Bauherr haftet für die Öffentliche Sicherheit und Ordnung bezüglich Gefahren auf dem Baugrundstück und bezüglich der Gefahren, die vom Baugrundstück nach aussen wirken (Nachbargrundstücke und öffentlicher Raum). Siehe Bayerische Bauordnung (BayBO) Art. 49 ff.Insbesondere die Baugrube, Schächte, Gräben, Deckenränder und -Öffnungen (z.B. Treppe, Aufzug, Installationsschächte etc.), Gerüste sowie Baustoffe und Baugeräte jeder Art (Kran etc.) sind zu sichern bzw. sicher aufzustellen. Zur ordentlichen Baustelleneinrichtung gehören auch der sog. Bauzaun, Markierungen/Warnhinweise (und Beleuchtungen) bei Gefahrenstellen. Die sog. Verkehrssicherheit ist auch schon vor Baubeginn zu gewährleisten.

Desweiteren:

Haftpflicht für den Haus- und Grundbesitz: Erfasst werden von dem Grundstück ausgehende Gefahren. Feuer-Rohbau-Versicherung.

 

Bauleistungen-Versicherung

Erfasst werden alle Beschädigungen und Zerstörungen an Bauleistungen und Baumaterialien während der Bauzeit.

 

Baugrundstück und Bauuntergrund  -  Risiken und Verantwortung

Der Baugrund ist Bauherren-Risiko. Unbekannte Eigenschaften des Baugrundes können zu Mehrkosten und Nichteinhaltung von Terminen (insbes. bei der Planung und Bauausführung) führen. Diese können sich aus Altlasten (Kontamination, Auffüllungen mit Fremdmaterial, Bomben-Blindgänger, alte „tote“ Leitungen, alte verborgene Fundamente etc.), aus Grundwasserverhältnissen, aus mangelnder Tragfähig-keit der Bodenschichten,  durch archäologische Befunde  u.v.a.m. ergeben. Eine eingeschränkte bzw. Nicht-Bebaubarkeit sollte daher frühzeitig im Vorfeld durch gutachterliche Untersuchungen geklärt oder ausge-schlossen werden.

 

SiGeKo – Sicherheits- und Gesundheits- Koordination der Baustelle

Der Bauherr hat nach Art. 50 BayBO einen SiGe-Koordinator für die Baustelle zu bestellen / zu benennen. Dieser macht die SiGeKo-Planung im Vorfeld und kontrolliert diese auf der Baustelle. Oft übernimmt der Bauleiter/Fachbauleiter die SiGeKo bei kleinen Bauvorhaben. Baubetreuung ist keine SiGeKo!

 

Baubeginnsanzeige, amtliche Bautafel, Bauunterlagen auf der Baustelle

Die Baubeginnsanzeige (Formular) ist rechtzeitig vor Baubeginn beim Bauamt einzureichen, mit Nennung des Statik-Planers und des Brandschutz-Planers (Unter-schriften). Ohne dieses Anzeige darf der Bau nicht begonnen werden. Teil-Baufreigaben (z.B. für den Keller) sind i.d.R. nicht möglich. Die Bautafel (vom Bauamt abgestempelt) ist bei Baubeginn an der Grundstücks-grenze dauerhaft und witterungsbeständig anzubringen (gut von der Hauptseite des Grundstücks aus zugänglich und lesbar).

Baubescheide (Genehmigung), Bauvorlagen (Pläne), bautechnische Nachweise und Bescheinigungen von Prüfsachverständigen müssen auf der Baustelle von Anfang an und dauerhaft zur Einsicht (insbes. für amtliche Baukontrollen) aufbewahrt und greifbar sein (Kopien), siehe Art. 68 BayBO.

 

Fachplanungen und Hauptplanung:

 

1.        FACHPLANUNGEN laut Art. 50 BayBO hat der Bauherr zu bestellen.

Die Fachplanungen sind grundsätzlich nicht Aufgabe des Hauptplaners. Es ist seine Aufgabe, die Fachplanungen der Fachplaner zu koordinieren und in die Hauptplanung (Entwurf, Bauantrag, Ausführungsplanung) einzuarbei-ten. Mögliche Fachplanung sind wie folgend:

 

Bodengutachten für Baugrund

Tragfähigkeit, Grundwasser, Bodenart, Altlasten

Vermessungs- und Lageplanung

In Bayern ist es üblich, dass der Hauptplaner bei kleineren Bauvorhaben die Lageplanung für die Genehmigungsplanung übernimmt. Ein grundsätzlicher Anspruch besteht hierauf nicht. Ingenieurtechnische Vermessungsleistungen (exakte Höhennivellierungen, Einmessen des Gebäudes etc.) sind grundsätzlich Leistungen eines Fachplaners (Vermessungsingenieur).

Bauphysikalische Nachweise und Gutachten

Wärme & Feuchte nach EnEV, Schall von Aussen/innen, Brandschutz: Für innerhalb des Gebäudes und gegen-über bestehenden und Nachbar-Gebäuden –  Siehe gesonderte Punkte wie folgend: 

Brandschutz-Planung

Die Fachplanung „Brandschutz“ ist bei jedem Bauvorhaben verpflichtend (je nach Einordnung in die Gebäudeklasse insbes. verschieden umfangreich). Besonders beim Bauen im Bestand (bestehende Ge-bäude, Anbau, Umnutzung) ist die Brandschutz-Planung (siehe Art. 50 BayBO) aufwendig und die Bauausführung kostenintensiv. Insbes. bei Gebäudeklasse 4 ist vom Bauleiter zu bestätigen, dass das Bauwerk korrekt in allen Details gemäß der Ausführungsplanung                      ( ≠ Bauantragsplan!) realisiert wurde. Sonst droht wenigstens die amtl. Versagung der Nutzung des Gebäudes.

Haustechnik-Planungen (TGA)

Heizung, Sanitär, Lüftung/Klima, Elektro, (Tele)Kom:

Der Hauptplaner plant in der Regel die Entwässerung (Schmutzwasser, Regenwasser) zum Nachweis der Erfüllung aller baurechtlichen und physikalischen / geometrischen Voraussetzungen für die Entwässerung (z.B. Trosttiefe, Verlauf im freien Gefälle usw.).

Statik-Planungund Statische Gutachten

Standsicherheitsnachweis, Windlasten u.v.m.

Der Statiker (Bauingenieur) bestätigt in der notwendigen Baubeginnsanzeige (siehe Art. 68 BayBO ), den Stand-sicherheitsnachweis ausgeführt zu haben. Gegebe-nenfalls erklärt er die Prüffreiheit des Tragwerks des Gebäudes gemäß Kriterienkatalog (Anhang Bauantrags-formular).

Aussenanlagen-Planungen

GaLa-Planungen (Garten- und Landschaftsbau) sind grundlegend Aufgaben des Landschaftsarchitekten und somit nicht Aufgaben des Architekten (Hochbau-Planung). Sie können evtl. gesondert beauftragt werden und vom Architekten im gewissen Rahmen ausgeführt werden. Befestigte Flächen können für Zwecke des Bauantrages vom Architekten flächenmäßig vorgeplant werden.

Gebäude-Modellierung zur Visualisierung

3D-Modelle als Bild oder Animation sind gesonderte Leistungen des Architekten, die gesondert beauftragt werden können oder ausdrücklich im Auftrag festgelegt werden. Für Modellbau als Bastelarbeit gilt das Gleiche.

 

Geeignete, kompetente Baufirmen laut Art. 50 BayBO hat der Bauherren zu bestellen!

 

2.     HAUPTPLANUNG:

= Ausführungsplanung des Hauptplaners (Architekt)

Das ist zunächst die Werk- und Detailplanung des Architekten für die Einholung verbindlicher Bau-angebote.

Sie ist im fertigen Stadium der grundlegende Bestandteil der Bauverträge mit den Handwerkern.

Die Werk- und Detailpläne (samt LVs = Leistungsverzeichnisse, d.h. textliche Definition der Bauleistungen nach Mengen und Preisen) dienen den Baufirmen für die Baustellenvorbereitung, für die Bau-stelle während der Bauzeit (bis zur letzten Bauabnahme) und für die Abrechnung der Bauleistungen.

In der Zeit der Ausführungsplanung vor dem Bauen (zwischen Bauantrag und Bauauftragsvergaben) werden die Fachplanungen und evtl. behördliche Auflagen sowie evtl. Änderungswünsche des Bauherren eingearbeitet. Das ist eine sehr wichtige Aufgabe des Architekten. Das mangelfreie Gelingen des Bauwerkes ergibt sich somit im kausalen Zusammenhang von Hauptplanung und Fachplanungen, die nicht fehlen dürfen.

 

Fachplanungen - Als frei vereinbart für dieses Bauvorhaben gilt wie folgt:

Sollte der Bauherr/Auftraggeber trotz ausdrücklichen Anratens seitens des Hauptplaners eine erforderliche Fachplanung nicht oder nicht rechtzeitig beauftragen und ausführen lassen, so kann dem Hauptplaner (und anderen schon beauftragten Fachplanern) oder Bauausführenden evtl. ein Mehraufwand bzw. geldwerter Schaden entstehen, den der Bauherr/ Auftraggeber nach evtl. Geltendmachung zusätzlich zu vergüten hat ODER der Hauptplaner (und evtl. die bereits beauftragten anderen Fachplaner) oder Bauausführenden können die Fortführung ihrer Leistungen unterbrechen (nur falls ein Sachzusammen-hang besteht, der überdies angezeigt werden muss), bis eine sachdienliche Lösung gefunden ist. Jedwede Schäden des Bauherren/Auftragers, die aus berechtigten Unterbrechungen entstehen, sind grundsätzlich nicht dem Hauptplaner (und den evtl. bereits beauftragten anderen Fachplanern) oder den Bauausführenden anzulasten.

Salvatorische Klausel

Sollte dieser Vertragsanhang in einzelnen Punkt rechtlich unwirksam sein, so gelten alle sonstigen Vereinbarungen desselben als weiterhin verbindlich.

 

 

Auskünfte des Planers gem. DL-InfoV:                            siehe www.bauplanung-dietrich.de

 

 

Aufgestellt:

Roth / Nördlingen, (Datum)

 

(Unterschrift Oskar Dietrich, Dipl.-Ing. (FH))

 

 

Gelesen, verstanden und akzeptiert:

(Ort). (Datum)

 

(Unterschriften des Bauherren / Auftraggeber der Planerleistungen)

 

 

 

 

 

 

 

Desweiteren unverbindliche, aber nützliche Informationen – Ohne Gewähr!

 

 

Wer hilft Ihnen beim Planen und Bauen?

Wenn Sie eine genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene, individuell für Sie entworfene Baulösung suchen, kann Ihnen ein Architekt oder Dipl.-Ing. der Fachrichtung Architektur helfen. Von ihm können Sie, falls so umfassend beauftragt, ein bis ins Detail durchdachtes Haus erhalten.

Falls so beauftragt:  Er plant, lenkt, organisiert und überwacht Ihr gesamtes Bauvorhaben von den ersten Vorentwürfen bis zur Vollendung. Dabei kann es sich um Neubauten, Erweiterungsbauten, Um- und Ausbauten, Modernisierungen, Instandhaltungen und Sanierungen von Gebäuden handeln. Auch um gewerbliche Bauten.

Er darf Sie nicht rechtlich beraten so wie ein Jurist das darf.

Der Architekt oder Dipl.-Ing. der Fachrichtung Architektur unterliegt der Berufsordnung, deren Einhaltung durch die Architektenkammern überwacht wird.

 Als Ihr Berater und Treuhänder stellt er Ihnen sein gesamtes, durch Ausbildung und Erfahrung erworbenes Wissen zur Verfügung. Unabhängig von den gewerblichen Interessen der Handwerker handelt er allein als Sachverwalter Ihrer Interessen und ist damit nicht nur planerischer Ideengeber, sondern auch der ideale Partner für kostengünstiges, solides (=“nachhaltiges“) Bauen ohne unbedachte, unangenehme Folgekosten.

Im Dialog mit Ihnen als Bauherr erarbeitet er individuelle Lösungen für die Bauaufgabe. Er integriert und koordiniert die Leistungen der Fachplaner - beispielsweise Tragwerksplaner, Elektroplaner und Planer für Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen- zu einer Gesamtleistung.

Im Rahmen der Koordinierung und Kontrolle der Bauausführung stellt er die Einhaltung der Kosten, Termine, Gestaltung, Funktionalität, Umweltverträglichkeit und die wirtschaftliche Nutzbarkeit sicher – falls so im Ganzen oder im Einzelnen beauftragt.

Beim Bauen stehen Sie als Bauherr in Eigenverantwortung gegenüber allen am Vorhaben Beteiligten. Das sind alle Fachplaner, der Hauptplaner, die Baufirmen und die Behörden. Mit dem Hauptplaner als Mittelsmann und Erfüllungsgehilfen an ihrer Seite, gehen Sie mit diesen Partnern rechtsverbindliche Verträge (Bauverträge und Werkverträge) ein oder erwirken Genehmigungen.

Architekten und Dipl.-Ing. der Fachrichtung Architektur als Generalplaner bieten Ihnen alle Planungsleistungen aus einer Hand. Dabei übernehmen sie Beratungs-, Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsleistungen. Die Leistungen werden in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in neun Leistungsphasen unterteilt, die sich aus Grundleistungen und besonderen Leistungen zusammensetzen.

Der Vertrag mit dem Planer

Im Vertrag sollte die geschuldete Leistung des Planers sorgfältig beschrieben sein. Sie müssen den Planer nicht für alle Leistungsphasen beauftragen. Im Prinzip können Sie ihn zunächst nur für die ersten vier Leistungsphasen, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragen, um die Zusammen-arbeit mit ihm zu bewerten. Bei zu großen Differenzen können Sie dann für die weiteren Leistungen einen anderen Planer beauftragen. Allerdings ist dies immer mit dem Nachteil verbunden, dass ein anderer Planer mit den bisherigen Zusammenhängen nicht so vertraut ist, was zu erneuten Schwierigkeiten führen kann.

Vertragsumfang und -Inhalte

Vertragsziele: Neben der allgemeinen Beschreibung dessen, was Ziel der Vertrages sein soll, muss der Vertrag konkrete Vorgaben zu Raumprogramm, Funktionsvorstellungen, Kostenvorgaben (Kostenobergrenze), Materialvorgaben, Gestaltungsvorgaben, Termine und Fristen enthalten.

Vertragsgrundlagen: Beim Architektenvertrag gelten allgemein die Bestimmungen des Werkvertragsrechts nach BGB §631 ff und die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Daneben können andere Regelungen vereinbart werden, wenn diese nicht rechts- oder sitten-widrig sind.

Vertragsumfang: Je nachdem für welche Leistungen Sie den Planer beauftragen möchten, sollten Sie dies im Vertrag festlegen. Von der Vollbeauftragung bis hin zu einzelnen Leistungen kann alles was sinnvoll ist vereinbart werden. Man unterscheidet zwei Arten der Vollbeauftragung, die Beauftragung mit den Leistungsphasen 1-8 oder die Beauftragung mit den Leistungsphasen 1-9.
Ist keine Vollbeauftragung gewünscht, so sind fünf unter-schiedliche Leistungspakete üblich, die Sie vertraglich vereinbaren können. Wie folgt…

Stufe 1: Vorentwurfsplanung (LP1-2),
Stufe 2: Entwurfs- und Genehmigungsplanung (LP3-4),
Stufe 3: Realisierungsplanung (LP5-7),
Stufe 4: Bauüberwachung (LP8) und
Stufe 5: Objektbetreuung nach der Fertigstellung (LP9).

Diese Stufen stellen rechtseigenständige Architekten-verträge im Rahmen des Werkvertragsrechts dar. In der Regel sind sie mit einer verbindlichen Verpflichtung zur Weiterbeauftragung des Architekten gekoppelt, für den Fall, dass Sie nach der Stufe eins vorhaben, die Planung weiter zu betreiben oder die Realisierung anzugehen.
Üblich sind auch Verträge über LP1-4 (bis zur Bau-genehmigung) oder LP5-9 (Ausführungsplanung und Fertigstellung). Neben diesen Beauftragungsformen können Sie Beauftragungsausnahmen, Beauftragung einzelner Arbeitsschritte und zusätzliche Leistungen festlegen.
Leistungen aus anderen Leistungsbildern der HOAI (z.B. die Gestaltung des Gartens oder der Landschaft) können ebenfalls mit vereinbart werden.

Verpflichtungserklärungen: Im Vertrag müssen sich beide Seiten ihre Verpflichtungen erklären.

Der Planer verpflichtet sich der Erfüllung seines Werkes, welches er dem Ihnen schuldet und sich in seinen Leistungsbestandteilen aus der HOAI ergibt.

Sie verpflichten sich, gegenüber dem Planer, den Ihnen als Bauherr obliegenden Pflichten, Aufgaben und Mitwirkungen beim Fortgang Ihres Vorhabens nachzukommen. Das sind u.a. die Pflicht, Architektenleistungen abzunehmen, andere Fachplaner (z.B. Tragwerksplaner, Gutachter, Installa-tionstechniker) zuzulassen und mit ihnen Verträge zu schließen, Zahlungen von Honoraren vorzunehmen und den Fortgang des Vorhabens zu begleiten, zu bewerten, mit dem Architekten abzustimmen und eventuelle Änderungen protokolliert zu vereinbaren. Hierbei werden auch die Honoraransprüche geklärt und festgelegt. Dazu ermitteln Sie mit dem Architekten die Honorarzone und die Honorarsatzhöhe.

Zusätzliche Vertragsvereinbarungen: Ein Architektenvertrag sieht eine Reihe weiterer Vereinbarungen vor, die Festlegungen zu Nebenkosten, Abschlagszahlungen, Schlussrechnungszahlung, Mehrwertsteuer, zur Berufshaft-pflichtversicherung des Architekten, zu vorzeitiger Beendigung des Vertrages (im Regelfall nach BGB), zum Urheberrecht und zur Schriftformerfordernis bei Vertragsänderungen treffen.

Individuelle Vereinbarungen: Dies sind zum Beispiel die Feststellung des Gerichtsstandes und Vereinbarungen über regelmäßige Treffen und Besprechungen. Bei Umbauvorhaben und Sanierung, vereinbaren Sie, inwieweit der Bestand in die Honorarermittlung mit einbezogen werden soll, und ob der Umbauzuschlag (i.d.R. 25-50%) auf das Honorar gewährt werden soll. Letztlich sollte in den Vertrag eine salvatorische Klausel aufgenommen werden, die regelt, dass der Vertrag weiterhin seine Gültigkeit behält, wenn bestimmte Paragraphen des Vertrages in ihrer Gültigkeit Einschränkungen erfahren.

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